Schweizer Alpen skifahren im Überblick
Wer in den Schweizer Alpen skifahren will, findet nicht ein einziges Skigebiet und auch keinen einzigen Pass. Die Gebiete verteilen sich auf mehrere Regionen: die Zentralschweiz mit Engelberg und dem Titlis, das Wallis mit der Aletsch Arena und Zermatt, das Berner Oberland mit der Jungfrauregion und Graubünden mit St. Moritz. Jedes Gebiet betreibt eigene Bahnen, hat eigene Fahrpläne und eigene Preise. Du planst also ein Gebiet nach dem anderen.
Der Betrieb hängt vom Wetter ab. Ein Winterfahrplan zeigt, wann eine Bahn fahren soll, aber nicht, welche Pisten offen sind. Schau deshalb am Tag deiner Fahrt in den Anlagen- und Pistenbericht deines Gebiets. Wenn du noch am Datum arbeitest, hilft dir die Seite zur besten Reisezeit für die Schweizer Alpen, denn dort steht, wie sich Pausen und Saisons nach Höhenlage unterscheiden.

Unsere Auswahl: eine Schneeschuhtour
Das ist eine geführte Schneeschuhtour und kein Skiprodukt, für Tage, an denen du ohne Ski im Schnee unterwegs sein willst.
Von uns ausgewählte Touren, gebucht über GetYourGuide. Die Preise sind unverbindliche Ab-Preise in Schweizer Franken (Stand Oktober 2026). Tippe auf eine Tour für aktuelle Verfügbarkeit und den Preis in deiner Währung.
Touren und Aktivitäten in den Schweizer Alpen
Tagesausflüge, Panoramazüge und Aktivitäten in den Schweizer Alpen, mit aktuellen Preisen und Verfügbarkeit.
Skigebiete in den Schweizer Alpen
Die Regionen stehen ohne Reihenfolge nebeneinander.
Engelberg und Titlis
Engelberg in der Zentralschweiz ist die Talstation der Titlisbahnen. Das Skigebiet hat mehrere Teilgebiete, darunter Trübsee und Gerschnialp, und die Preise der Tageskarten ändern sich je nach Nachfrage.
Aletsch Arena
Die Aletsch Arena im Wallis liegt nahe am Aletschgletscher, der zum Welterbe Jungfrau-Aletsch gehört. Sie bewirbt einen eigenen Skipass.
Jungfrauregion und Zermatt
Die Jungfrauregion um Grindelwald und Wengen sowie das autofreie Zermatt haben eigene Reiseführer. Die Winterseite der beiden Orte findest du unter Grindelwald im Winter und Skifahren in Zermatt. St. Moritz im Engadin ist ein weiterer bekannter Wintername in Graubünden.
Preise für Skipässe
In Engelberg-Titlis sind die Tageskartenpreise dynamisch. Das heißt: Der Preis hängt davon ab, wann du kaufst und für welches Datum. Im Teilgebiet Trübsee kosten die Tageskarten für Erwachsene, Jugendliche und Kinder 44, 34 und 18 CHF. Im Teilgebiet Gerschnialp sind es 31, 23 und 12 CHF. Das sind Preise für einen Teil des Gebiets, nicht für das ganze Skigebiet, und welche Altersgrenzen gelten, legt der Betreiber selbst fest. Prüfe das beim Kauf.
Die Aletsch Arena bewirbt einen Skipass ab 53 CHF. Nimm das als Einstiegspreis, denn welchen Pass du brauchst, hängt vom Datum und von deiner Gruppe ab. Ein Skipass ist ein eigener Kauf neben dem Bahnbillett, und ein Bahnpass ersetzt ihn nicht. Die Swiss Half Fare Card gibt bis zu 50 % Ermäßigung auf Bahn, Bus, Schiff und Bergbahnen. Wenn du mehrere Fahrten planst, lohnt sich ein Blick auf die Seite zum Swiss Travel Pass.
Lawinensicherheit
Abseits markierter und gesicherter Pisten sind Lawinen eine echte Gefahr. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF veröffentlicht ein Lawinenbulletin und verweist für die aktuelle Schnee- und Lawinenlage auf White Risk. Ein statischer Ratgeber wie diese Seite ersetzt das Bulletin nicht. Lies es am Tag deiner Tour und noch einmal, bevor du das gesicherte Gebiet verlässt.
Hast du keine Lawinenausbildung und keine Notfallausrüstung, bleib auf markierten Pisten und Wegen oder geh mit einer Bergführerin oder einem Bergführer.
Schneeschuhwandern und Winterwandern
Die Berge im Winter erleben, ganz ohne Skipass.
Nicht jeder Wintertag muss auf Skiern verbracht werden. Eine geführte Schneeschuhwanderung auf dem Wetterhorn Trail startet ab Interlaken und dauert etwa vier Stunden. Die Tour umfasst Schneeschuhe und Stöcke, Wanderschuhe, einen Snack und ein Getränk, den Transport ab Interlaken und einen professionellen Guide. Warme Winterkleidung wie Handschuhe, Skihose, Jacke und Mütze gehört nicht dazu, lässt sich aber mieten. Mittagessen und Trinkgeld zahlst du extra.
Für markierte Winterwege und Schneeschuhrouten gilt dieselbe Logik wie im Sommer: Prüfe Wetter, Lawinenbulletin und den Betriebsstatus jeder Bahn, auf die du angewiesen bist. Zum Wandern im Sommer und zu den Wegmarkierungen schaust du auf die Seite Wandern in den Schweizer Alpen. Weil die Schneeschuhtour in Interlaken beginnt, zeigt dir unser Interlaken-Ratgeber, was in der Nähe liegt. Schlitteln ist im Winter eine weitere Möglichkeit, die einzelne Orte anbieten; erkundige dich vor Ort nach dem Angebot.
Anreise zu den Pisten
Die meisten Schweizer Skigebiete erreichst du mit dem Zug und dann mit Bus oder Seilbahn, und manche Orte wie Zermatt sind autofrei. Im Ratgeber zur Anreise stehen Flughäfen und Bahnverbindungen. Prüfe außerdem den Winterfahrplan der Bahn, die dein Tal bedient, denn Fahrpläne wechseln mit der Saison.
Schweizer Alpen skifahren: häufige Fragen
Gibt es einen Skipass für alle Schweizer Alpen?
Jedes Skigebiet verkauft eigene Pässe. Such dir zuerst das Gebiet aus und dann den Pass, der zu deinen Daten passt.
Was kostet eine Tageskarte in Engelberg-Titlis?
Die Preise sind dynamisch. Im Teilgebiet Trübsee kosten Erwachsene, Jugendliche und Kinder 44, 34 und 18 CHF, im Teilgebiet Gerschnialp 31, 23 und 12 CHF. Prüfe den Preis für dein Datum vor der Reise.
Kann ich mich auf Schnee und offene Pisten verlassen?
Nein. Schnee, Bahnbetrieb und offene Pisten hängen vom Wetter ab und ändern sich von Tag zu Tag. Schau am Reisetag in den Bericht deines Gebiets.
Wo prüfe ich die Lawinengefahr?
Nutze am Tag der Tour das Lawinenbulletin des SLF und die Plattform White Risk. Bleib auf markierten Pisten, wenn du keine Ausbildung, keine Ausrüstung und keinen Guide hast.
Was kann ich im Winter ohne Ski unternehmen?
Eine geführte Schneeschuhwanderung ab Interlaken umfasst Schneeschuhe, Stöcke, Wanderschuhe, Snack, Getränk, Transport und Guide. Winterkleidung kannst du mieten.

